Das erwartet uns bei der AfD:
Angst rein. Zukunft kaputt.
Wer sich das AfD-Wahlprogramm anschaut und die politische Praxis der Partei analysiert, erkennt: Statt konstruktive Zukunftsperspektiven zu entwerfen, setzt die AfD auf Polarisierung, Verächtlichmachung des demokratischen Miteinanders und das Schüren von Ängsten. Sie gefährdet langfristig unser aller Zukunft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Wir sehen es ja:
Die AfD setzt auf Angst.
Statt Lösungen: Feindbilder.
AfD-Politik produziert Armut.
Eu-Auflösung, Fachkräftemangel.
Nationalismus zerstört.
Abschottung isoliert Deutschland und
kostet Arbeitsplätze.
AfD – Keine Politik gegen Klimawandel.
Statt Handeln: Keine Maßnahmen gegen menschengemachte Klimakrise.
Das Wahlprogramm der AfD bedeutet:
Die AfD macht Politik für Reiche und Gutverdienende.
Sie will das Steuersystem reformieren: keine Erbschaftssteuer, keine Vermögenssteuer, einen möglichst niedrigen Steuersatz. Wenn Sie also 30.000 im Jahr verdienen, wird das Finanzamt Sie einstufen wie jemanden, der 300.000 verdient, also kein Spitzensteuersatz für Spitzenverdiener. Gerecht?
Wenn aber ein Staat weniger Steuern einnimmt, dann kann er auch weniger ausgeben. Für Schulen und Unis zum Beispiel, für Krankenhäuser oder Kitas, also für Bildung und Soziales. Oder für die Müllabfuhr, für Schwimmbäder oder den Nahverkehr. Straßen werden nicht mehr repariert. Nichts geht mehr. Rentner bekommen die Sparmaßnahmen sofort zu spüren, ebenso Arbeitslose.
Wer profitiert also von solchen Steuerplänen? Nur die Reichen und Gutverdiener. Wollen Sie das?
Die AfD schürt Angst.
Sie behauptet, es gäbe mehr kriminelle Migranten als früher. Tatsächlich sagt die Kriminalstatistik genau das Gegenteil: Wir alle leben heute sicherer als vor 10 Jahren.
Die AfD will die EU, wie wir sie kennen, und den Euro abschaffen. Für die Wirtschaft des Exportweltmeisters Deutschland wäre das ein tödlicher Schlag. Wollen Sie das?
Marcel Fratzscher, Wirtschaftsprofesser an der Humboldt-Universität Berlin dazu: „Die AfD zerstört das deutsche Wirtschaftsmodell… Mit einem Austritt aus der EU würde die Hälfte der Arbeitsplätze verloren gehen.“
Die AfD hetzt gegen Ausländer.
Und der Fachkräftemangel? Hier eine Antwort aus Thüringen:
„Wir setzen nicht auf Zuwanderung, sondern wir setzen auf ein organisches Wachstum aus der eigenen Gesellschaft heraus.“, sagt Stefan Möller, Co-Vorsitzender AfD Thüringen. Also da kann er lange warten. Wer heute geboren wird, der sucht frühestens in 16 Jahren einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Und den wird es dann vermutlich kaum noch geben, sollte die AfD ans Regieren kommen. Wollen Sie das?
Das Wirtschaftsprogramm der AfD vernichtet Wohlstand.
Den Kommunen brechen massiv Steuereinnahmen weg. Wohnraum wird für Normalverdiener unbezahlbar, wenn sozialer Wohnungsbau abgeschafft würde, wie es die AfD will. Kommunale Straßen können nicht mehr ausgebessert werden. Wirtschaftspolitische Kompetenz sucht man bei der AfD vergeblich.
Was die AfD unter „Freiheit der Kultur“ versteht:
Die AfD will pure Einfalt.
Im Oktober 2019 kritisierte der AfD-Landtagsabgeordnete Emil Sänze die finanzielle Landesförderung des Zimmertheaters in Rottweil, das damals die Komödie „Wenn der Kahn nach links kippt, dann setze ich mich nach rechts“ aufführte. Sänze erklärt, der Staat sei nicht dazu da, „Kunstschaffende auf Lebenszeit zu alimentieren.“
Besser kann man seine Verachtung für Kunst- und Kulturschaffende kaum ausdrücken.
Der Staat fördert einzelne Projekte, selbstverständlich auch kleinere Theater und ehrenamtliche Kulturinitiativen, damit auch kleinere Städte Kultur anbieten können. Kurz – er sorgt für kulturelle Vielfalt. Das wollen wir!
Die AfD will Kunst nur mit deutschem Pass.
Im Juni 2019 will der selbe AfD-Landtagsabgeordnete wissen, welche Tänzer:innen, Schauspieler:innen, Sänger:innen und Musiker:innen keinen deutschen Pass haben. Zur Begründung erklärt er, seine Partei habe sich „den Erhalt deutscher kultureller Werte ganz oben auf ihre Fahne geschrieben.“
AfD diffamiert Kaltentaler Kultur.
Am 19. September 2025 diffamiert der Kreisverband der AfD Stuttgart eine Kulturinitiative in Kaltental: „Eine Bürgerinitiative in Kaltental zeigt beispielhaft, wie tief dieser Einfluss reicht. Dort läuft im Rahmen eines Kleinkinos bunte Bewegtbildpädagogik wie „Oskars Kleid“ oder „Alter weißer Mann“. Verpackt wird das als kulturelle Vielfalt, im Unterton aber lautet die Botschaft stets: Alle müssen „woke“ sein, und wehe du bist anderer Meinung! Zufall ist das nicht – Parteigenossen im Vereinsbeirat spielen politisches Theater im Schafspelz des Gemeinwohls.“
Genauer wird die AfD nicht.
Das will sie auch gar nicht; denn es geht ihr nur um Diffamierung einer Bürgerinitiative. Gemeint ist vermutlich die Bürgerinitiative Kaltental e. V., die tatsächlich einmal im Monat im Heinz-Schwollius-Bürgersaal zu einem Kinoabend einlädt. Auf dem Programm stehen Filme wie. „Der Pinguin meines Lebens“ oder „Die Farben der Zeit“, ein auf dem Internationalen Filmfestival in Cannes 2025 gefeierter Film.
Fazit: Die AfD will aus weltoffener Vielfalt volkstümelnde Einfalt machen.
Und als ob das nicht reicht:
AfD macht unser aller Zukunft kaputt. Und den Staat zum Selbstbedienungsladen.
AfD attackiert Klimaschutz frontal.
Die AfD-Fraktion hat dem Bundestag zwei Gesetze vorgelegt, die die bisherige Klimapolitik des Landes komplett infrage stellen und abschaffen wollen:
Das in dem neuen Artikel 143h des Grundgesetzes festgeschriebene Ziel zur Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 sollte aufgehoben und die Mittel zur Erreichung dieser Ziele gestrichen werden.
Mit dem zweiten Gesetzentwurf strebte die AfD den staatlichen Wiedereinstieg in die Kernenergie an. Außerdem solle Deutschland das Kyoto-Protokoll von 1997 kündigen und aus dem Übereinkommen von Paris 2015 aussteigen.
Beide Gesetzentwürfe hat der Bundestag in namentlicher Abstimmung am 13. November 2025 mit 131:443 bzw. 128:432 Stimmen abgelehnt.
AfD betreibt Vetternwirtschaft in großem Stil.
Die AfD betreibt Vetternwirtschaft im großen Stil, skrupellose Bereicherung auf Kosten des Steuerzahlers. In – bisher bekannt – vier Bundesländern. Von der Bevorzugung von Verwandten als Mitarbeiter:innen von AfD-Abgeordneten profitiert unter vielen anderen die Ehefrau von AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier, die als Büroleiterin für den AfD-Bundestagsabgeordneten Johann Martel arbeitet. Oder auch Reinhild Boßdorf. Der Europaabgeordnete Alexander Jungbluth beschäftigt die Tochter seiner Fraktionskollegin Irmhild Boßdorf als Assistentin. Reinhild Boßdorf wiederum gilt als Gründerin der AfD-nahen Frauengruppe „Lukreta“ und ist als rechte Influencerin aktiv. „Lukreta“ wirbt für ein völkisches Frauenbild und pflegt enge Beziehungen zur rechtsextremen Szene, auch zu Martin Sellner, der den Begriff „Remigration“ geprägt hat.
Wir wissen:
Nationalismus zerstört.
Abschottung zerstört.
AfD zerstört.
Für uns gilt:
DIE WÜRDE DES MENSCHEN
IST UNANTASTBAR!
Dieser Satz ist kein moralischer Appell, sondern die verfassungsrechtliche Konsequenz aus der deutschen Geschichte. Er setzt die unverrückbare Grenze für Politik, Wirtschaft und staatliches Handeln.
Angstpolitik bricht mit diesem Grundsatz.
Sommer 2024: Stuttgart Hand in Hand!
Nachdem im Januar 2024 das sogenannte „Geheimtreffen von Potsdam“ aufgedeckt worden war, gingen in ganz Deutschland Hunderttausende Menschen auf die Straße. Sie demonstrierten gegen neofaschistische Machtfantasien, Menschenverachtung und Populismus und bezogen klar Position: für die Werte des Grundgesetzes, für Menschlichkeit und Freiheit.

Foto: Joachim E. Röttgers
Mit der Initiative „Stuttgart Hand in Hand“ wollen wir im Schulterschluss mit Initiativen aus anderen Städten dazu beitragen, dass dieses klare Einschreiten gegen rechte Hetze und das offene Bekenntnis zu den Werten unserer Demokratie in der Öffentlichkeit präsent bleiben.
Wir wollen zeigen, dass wir uns nicht spalten lassen. Dass wir alle hier zuhause sind – unabhängig davon, wo wir oder unsere Vorfahren geboren und aufgewachsen sind. Als lokales, überparteiliches Netzwerk tragen wir unsere Erfahrungen, unser Wissen, unsere Kontakte und unsere Kreativität zusammen. Wir diskutieren, recherchieren und unterstützen uns und andere dabei, demokratiefördernde Ideen und Aktivitäten umzusetzen. Wir möchten damit vor allem die „stille Mitte“ erreichen und zum Sprechen bringen. Schweigen ist für uns keine Option.
Unser gemeinsames Ziel: Klare Kante zeigen gegen Rechtspopulismus und jede Form nationalistischer, rassistischer und antisemitischer Hetze.
Damit aus vielen Brandmauern ein festes Bollwerk wird.
Schreib uns gerne, wenn du dich uns anschließen möchtest!
Mail an: post@stuttgart-hand-in-hand.de
