Stuttgart Hand in Hand: Damit aus Brandmauern ein Bollwerk wird

Aktionen zur Stärkung unserer Demokratie und Zivilcourage:
Für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung

Aktionen zur Stärkung unserer Demokratie und Zivilcourage:
Für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung

Lade dir jetzt unser kostenloses Aktionspapier mit umfangreichen Tipps und kreativen Ideen gegen die AfD herunter. Ob kleine Aktionen vor Ort, Informationsveranstaltungen, Kampagnen, Proteste oder Aufklärung – hier findest du Inspiration für deinen Einsatz für Demokratie und Zusammenhalt.

Jetzt handeln! 

PDF-Download

Termine + Veranstaltungen

24.06.2026, 19:00 Uhr
Hotel Silber,
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Film und Diskussion:
„Kein Land für Niemand”

Dokumentarfilm und Diskussion mit:

Thomas Nuding, Aktivist bei SARAH Seenotrettung
Bärbel Mauch, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
Moderation: Brigitte Lösch, Initiative Hotel Silber


„Kein Land für Niemand”

Die Dokumentation begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.

Mit einem Gespräch im Anschluss geben wir Ihnen die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Aktivisten. Ein Infotisch und die Möglichkeit, Geflüchteten mit der Aktion „Nein zur Bezahlkarte“ ein Stück Freiheit zurückzugeben, bieten Ihnen als Besucher:in konkrete Ideen, etwas gegen deren Ausgrenzung und Diskriminierung zu tun.

Eintritt frei – Spenden erwünscht


Kunst trifft Menschenrechte: 
Alle Veranstaltungen im Überblick

10.07.2026, 18:00 Uhr
Vernissage mit Peter Grohmann,
Zimmerman’s Dream und Schüler*innen der Silcher-Schule Kornwestheim

17.07.2026, 14:30 Uhr
„Open Your Heart“ und „199 kleine Held*innen“ – Lesung und Filmvorführung mit Sigrid Klausmann und Walter Sittler

11.08.2026, 17:30 Uhr
Workshop „Demokratie-Fitness“ mit
Corinna Walz

15.08.2026, 15:00 Uhr
Führung „Mein weißer Blick“ mit
Dagmar Buntins

10.09.2026, 14:30 Uhr
Stolpersteine-Rundgang mit
Gudrun Greth

11.09.2026, 18:30 Uhr
Führung „Mein weißer Blick“ mit
Dagmar Buntins

02.10.2026, 18:00 Uhr
Finissage

Kunst trifft Menschenrechte: 
Ausstellung im Stadtteilhaus Hallschlag

’s Dudelsäckle e. V. und Die AnStifter e. V. zeigen vom 10. Juli bis 2. Oktober 2026 visuelle Interpretationen der UN-Menschenrechtserklärung.

Ab dem 10. Juli 2026 wird das Stadtteilhaus Hallschlag zum Ort eines ungewöhnlichen Kunstprojekts. Unter dem Titel „Mein Name ist Mensch“ zeigen ’s Dudelsäckle e. V. und Die AnStifter e. V. eine Ausstellung, die sich auf besondere Weise mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO vom 10. Dezember 1948 auseinandersetzt. Zu sehen sind visuelle Interpretationen des Künstlers Jochen Stankowski zu den 30 Artikeln des Dokuments – und das bis zur Finissage am 2. Oktober 2026.

„Wir wollten die Menschenrechte aus dem rein juristischen Raum herausholen und für alle Menschen erlebbar machen“, sagen Uwe Rosentreter und Peter Hinderer, die Organisatoren der Ausstellung. „Jochen Stankowski schafft das, indem er jeden Artikel in eine reduzierte, visuelle Sprache übersetzt – das ist ein Angebot an die Sinne und zugleich eine Konzentration auf das Wesentliche.“

Stankowski selbst beschreibt seinen Ansatz so: Nicht jedes Bild lasse sich von jedem Betrachter gleich empfinden und entschlüsseln. Jeder Mensch bringe seine eigenen Assoziationen mit, geprägt von Kultur und Milieu. „Das Lesen eines Bildes ist individuell“, so der Künstler. Der Prozess des Betrachtens werde bestimmt durch die Größe der Formen oder die Intensität der Farben – „die Augen springen, suchen sich eine Reihenfolge, das Gefühl macht sich seine eigene Geschichte.“

Dass die Ausstellung gerade jetzt gezeigt wird, ist den Organisatoren zufolge kein Zufall. „In Zeiten, in denen Grundrechte weltweit unter Druck geraten, ist es wichtiger denn je, diese Werte sichtbar zu machen – mitten im Stadtteil, niedrigschwellig und offen für alle.“

Umfangreiches Begleitprogramm

Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm: Filmvorführungen, eine Buchlesung bei der Fahrbibliothek im Römerkastell, Gespräche und Begegnungen, ein Rundgang entlang der Stolpersteine im Stadtteil sowie Führungen durch die Ausstellung „Mein weißer Blick“ in der Steigkirche. Ergänzt wird das Programm durch einen Workshop „Demokratie-Fitness“.

Zur Vernissage am 10. Juli um 18:00 Uhr werden Peter Grohmann, das Duo Zimmerman’s Dream sowie Schülerinnen und Schüler der Silcher-Schule Kornwestheim erwartet. Den Abschluss bildet am 2. Oktober die Finissage.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Spenden sind willkommen. Um Anmeldung via E-Mail wird gebeten: uwe.rosentreter@die-anstifter.de

Ein Informationsblatt zum Begleitprogramm liegt kostenlos im Stadtteilhaus Hallschlag aus und kann als PDF unter www.dudelsaeckle.de heruntergeladen werden.

Stuttgart Hand in Hand am 2. Juni 2024 auf dem Marienplatz.
Foto: Joachim E. Röttgers

Seitdem im Januar 2024 das „Geheimtreffen von Potsdam“ aufgedeckt wurde, gehen in Deutschland Hunderttausende auf die Straße und demonstrieren gegen neofaschistische Machtfantasien, Menschenverachtung und Populismus. Sie beziehen klar Position: Für die Werte des Grundgesetzes, für Menschlichkeit und Freiheit.

Mit der Initiative „Stuttgart Hand in Hand“ wollen wir im Schulterschluss mit Initiativen aus anderen Städten dazu beitragen, dass dieses klare Einschreiten gegen rechte Hetze und das offene Bekenntnis zu den Werten unserer Demokratie in der Öffentlichkeit präsent bleiben.

Weiterlesen


AfD gesichert rechtsextremistisch –
jetzt AfD-Verbot prüfen!

Freitag, 2. Mai 2025:
Unterzeichne jetzt die Petition vom Volksverpetzer und den Omas gegen Rechts und fordere mit uns ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht!

Der Verfassungsschutz hat die gesamte Partei AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft, dargelegt in einem mehr als 1100 Seiten langen Gutachten.

Unterstützt jetzt die Petition vom Volksverpetzer und den
Omas gegen Rechts:

Bundestag und/oder Bundesrat müssen die Prüfung eines AfD-Verbots beim Bundesverfassungsgericht beantragen. Nur das Verfassungsgericht darf entscheiden, ob die AfD verboten wird – aber diese Prüfung muss endlich eingeleitet werden, jetzt, da auch der Verfassungsschutz überzeugt ist, dass die gesamte Partei gesichert rechtsextrem ist.
In der Geschichte unserer Demokratie gab es Momente, in denen klar wurde: Wehrhaftigkeit ist keine Option, sondern Pflicht. Heute ist so ein Moment.“ –
Thomas vom Volksverpetzer und Betina von den Omas gegen Rechts

Neues Rechtsgutachten bestätigt:
AfD-Verbotsverfahren realistisch

Freitag, 20. August 2025:
Der Kölner Staatsrechtler Prof. Markus Ogorek hat das Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz geprüft und kommt zu einem klaren Ergebnis (SPIEGEL ONLINE). Das Material ist wesentlich und kann als Grundlage für ein Parteiverbotsverfahren dienen. Von 829 untersuchten Belegen bleiben 574 einschlägige Nachweise übrig – u. a. zu Hetze gegen Muslime, Minderheitenfeindlichkeit und den extremistischen Forderungen nach sogenannter „Remigration“. 
Ogorek fordert: Politik und Verfassungsorgane müssen dringend mit der Vorbereitung eines Verbotsantrags beginnen.
Betina von den Omas gegen Rechts

Donnerstag,
8. Mai:

80. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg

Kundgebung auf dem Karlsplatz in Stuttgart

8. Mai 2025, 16.00 – 18.00 Uhr

Mit
Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer

Grußwort von Gaël de Maisonneuve, französischer Generalkonsul in Stuttgart

Kurzbiografien von Verfolgten des Naziregimes, Stuttgarter Stolperstein-Initiativen

Liedern des Chores Musica Lesbiana

Musikalische Umrahmung: Guttenberger Brothers (Gypsy Jazz)

Zu dieser Veranstaltung rufen auf (Veranstalter):
DGB Stuttgart, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber,
IG Metall Stuttgart, NETZWERK GEGEN RECHTS – Für eine bessere Demokratie, Stadtjugendring Stuttgart, Stuttgarter Stolperstein-Initiativen, VVN-BdA und der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di Stuttgart

Weitere Veranstaltungen an diesem Tag:

15 Uhr Führung „Vom Kaiserreich zum Hitlerfaschismus“, Kulturgemeinschaft Stuttgart e.V.
Treffpunkt am Mahnmal, Stauffenbergplatz

17.30 Uhr Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des Faschismus (VVN-BdA)

19.00 Uhr Finissage der Ausstellung „Ich wusste was ich tat“ mit Buchvorstellung des neuen Buches von
Hermann G. Abmayr über Willi Bleicher „Texte eines Widerständigen“ im Willi-Bleicher-Haus, Willi-Bleicher-Straße 20,

Aktionen

  • „Lass uns’n Wunder sein“
    Gestartet ist das Begleitprogramm zur Ausstellung „Meine Name ist Mensch“ am 20. August in der AWO Botnang mit dem Film „Lass uns’n Wunder sein – auf der Suche nach Rio Reiser“ von Stefan Paul. Der Filmemacher war zu Gast und hat den rund 60 Gästen im anschließenden Gespräch seinen persönlichen Bezug zum„besten Texter deutscher Texte in der Rockmusik“ (Herbert Grönemeyer)… „Lass uns’n Wunder sein“ weiterlesen
  • „Mein Name ist Mensch“
    Am 17. Juli feierte die Initiative „Botnang Hand in Hand“ mit über 70 Personen die Eröffnung der Ausstellung „Mein Name ist Mensch“ in der AWO Botnang (noch bis 31. Januar 2026). 
  • Ortskräfte zurückholen
    Innenminister Alexander Dobrindt soll die ehemaligen afghanischen Mitarbeiter deutscher Behörden und deutscher Entwicklungsorganisationen so rasch wie möglich aus Afghanistan und Pakistan nach Deutschland bringen. Dies forderten die 60 Teilnehmer einer Afghanistan-Veranstaltung der Initiative „Sillenbuch Hand in Hand“.
  • Bei uns wird niemand ausgegrenzt
    Am 7. Juni versammelten sich auf Initiative der Gruppe „Hand in Hand Wangen“ rund 60 Personen vor der Kelter unter dem Motto „Bei uns wird niemand ausgegrenzt“. Teilgenommen haben auch der Bezirksvorsteher Jakob Bubenheimer und der evangelische Pfarrer Joachim Wolfer. Das gemeinsame Singen wurde begleitet von Dorothe Kanne (Akkordeon) und Silvia Rienhardt (Gitarre).
  • Botnang Hand in Hand
    Unter dem Motto „Botnang Hand in Hand“ fanden sich am Abend des 16. Juli mehr als 100 Menschen aller Generationen auf dem Botnanger Marktplatz zusammen, um gemeinsam ein Zeichen für Demokratie, gegen Rassismus, Hass und Ausgrenzung zu setzen.
  • Hand in Hand für Demokratie, Solidarität, Respekt und gegen Rassismus: Zweite Menschenkette in Stuttgart West
    Rund 80 interessierte und engagierte Menschen haben sich am 10. Juli am Paul-Gerhardt-Platz in der Rosenbergstrasse im Stuttgarter Westen eingefunden, um ein Zeichen für Demokratie und gegen Hass und Hetze zu setzen. Mit aufgerufen hat diesmal auch das evangelische Pfarramt der Paul-Gerhardt-Kirche.
  • Schön, dass Ihr da wart!
    Offen gestanden: Kurz dachten wir, unser Singen aus voller Kehle wird ein Stilles-Wasser-Gurgeln. Eine halbe Stunde vor Beginn öffnete der Himmel nochmal richtig die Schleusen. Zwei Minuten vor zwölf blitzte es sogar. Trotzdem füllte sich der Platz von Minute zu Minute mehr mit Menschen in bunten Regencapes und Schirmen. Für uns war es wie ein Wunder – eine sagenhafte Bestätigung.… Schön, dass Ihr da wart! weiterlesen
  • Für Demokratie, Solidarität und Respekt, gegen Rassismus!
    Der Stuttgarter Westen ist bunt und vielfältig, und so soll es bleiben. Unter diesem Motto hat am 18. Mai 2024 auf dem Bismarckplatz eine Hand-in-Hand-Aktion stattgefunden.
  • „Warum darf ich nicht wählen?“
    Zweite Menschenkette in Sillenbuch „Warum darf ich nicht wählen?“ steht auf einem Schild bei der zweiten Menschenkette in Sillenbuch, zu der die Initiative „Sillenbuch Hand in Hand“ für den 18. Mai 2024 aufgerufen hatte. Über hundert Bewohner des Stadtbezirks kamen, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, Menschen mit und ohne Wahlrecht.
  • Ach, Sie sind meine Nachbarin!
    „Hand in Hand“ heißt auch sich näher kennen zu lernen „Ach, Sie sind meine Nachbarin!“ Diesen oder ähnliche Sätze konnte man bei der ersten Menschenkette gegen Rassismus in Sillenbuch öfter hören. Und deshalb hat die Initiative „Sillenbuch Hand in Hand“ einige dieser Nachbarn im Clara-Zetkin-Haus zusammengebracht. Darunter Farhad Alsilo und Jörg Armbruster. Auch sie lernten sich bei der Menschenkette kennen.… Ach, Sie sind meine Nachbarin! weiterlesen
  • Über 100 Sillenbucher bilden Menschenkette gegen Rassismus 
    Über 100 Sillenbucherinnen und Sillenbuch haben sich am 21. März 2024 an der Menschenkette gegen Rassismus beteiligt – vom Zeitungsausträger über den Daimler-Arbeiter und eine Stewardess bis zur ehemaligen Rektorin einer Schule. Auch viele Menschen mit Migrationsgeschichte reihten sich in die Menschenkette ein, Leute aus dem Irak, aus Syrien, der Türkei, Afghanistan, Togo, Gambia, Ghana, Dänemark, Frankreich und Polen. Manche… Über 100 Sillenbucher bilden Menschenkette gegen Rassismus  weiterlesen
  • Ostheim: „Demokratie, Solidarität und Respekt“
    Die Gruppe war bunt und vielfältig. Über 50 Frauen, Männer und Kinder sind am 21.März 2024 in die Ostendstraße gekommen, um gegen Rassismus zu demonstrieren. Aus Omas weißer Tischdecke haben Jugendliche vom „Kulturwerk“ ein großes Hand-in-Hand-Transparent erstellt, auf dem sie „Demokratie, Solidarität und Respekt“ fordern.